Deetz wurde urkundlich erstmalig 1190 erwähnt. Damals wurde es „Detiz“ genannt und gehörte zum Kloster Lehnin. Die Klostergeistlichen kamen ab und zu nach Deetz, um dort die Messe zu lesen und Amtshandlungen vorzunehmen. Die mittelalterliche Feldsteinkirche bildet noch heute den Mittelpunkt des Ortes.
Der Blick vom Mühlenrundwanderweg am Mühlenberg über Deetz auf die Havel ist zu jeder Jahreszeit reizvoll.
Mit seiner herrlichen Lage am Havelknie und seiner hügeligen Landschaft unterscheidet sich Deetz von seinen Nachbardörfern.
Im Gebiet der Deetzer Erdelöcher
Zu empfehlen sind Wanderungen durch das Gebiet der Erdelöcher, aus denen der Ton für die bis 1960 existierenden Ziegeleien gefördert wude. Heute bieten diese Gewässer neben ihrer wilden Ursprünglichkeit nicht nur Gelegenheit zum Baden, sondern sind für jeden Angler eine willkommene Gelegenheit, seinem Hobby in aller Ruhe nachzugehen.
Wanderer und Radfahrer finden in Deetz Möglichkeiten zu verweilen, für ihre Verpflegung zu sorgen oder auch einen kleinen Imbiß einzunehmen. Eine Wanderkarte kann in den Geschäften im Ort erworben werden.
Mutige Eisschwimmer im Parksee in Deetz
Ausführliche Informationen zur Geschichte des Ortes bietet das kleine Heimatmuseum, in dem neben den Chroniken zur Kirchen-, Feuerwehr- und Ziegeleigeschichte umfangreiches Bildmaterial zu finden ist.
Im Heimatmuseum in Deetz
Fotos Deetz im Sommer und Winter: Ingrid Voigt, Deetz
Fotos Erdelöcher, Eisbaden und Heimatmuseum: Marina Donner, Deetz